
Case Study Center for Modular Construction

Der Entwurf eienr hybriden Werkhalle in Münsingen bei Bern sieht ein Gebäude vor, das in unmittelbarer Nähe des USM-Geländes steht, jedoch keine Erweiterung davon darstellt. Der Baukörper wurde als länglicher Riegel auf dem Grundstück platziert, um in alle Himmelsrichtungen großzügige und qualitativ hochwertige Freiräume zu schaffen. Diese Außenräume übernehmen im Norden und Süden Erschließungsfunktionen, während sie im Osten und Westen als Grün- und Erholungsflächen genutzt werden können.
Das Gebäude wurde so konzipiert, dass es vollständig erweiter- und rückbaubar ist. Ein offenes Tragwerk aus Fachwerkträger-Rippen bildet die Basis, ergänzt durch flexible Modulboxen, die aufgestockt und räumlich frei angeordnet werden können. Sechs massive Erschließungskerne gliedern das Gebäude und dienen der Aussteifung und integrieren Nebenräume wie Sanitär- und Technikbereiche. Durch den offenen Grundriss entfällt eine aufwendige innere Erschließung. Außenliegende Kolonnadengänge übernehmen diese Funktion und bieten Platz für Infrastruktur. Die Fassade greift das konstruktive Raster des Tragwerks auf und macht die Modularität des Gebäudes sichtbar.









