
Heterotopic Fiction – Layering, A Vertical Zoo

Was wäre, wenn Tiere in einem Zoo nicht nebeneinander, sondern übereinander leben würden?
Die Idee eines vertikalen Zoos entstand aus einer fotografischen Auseinandersetzung mit dem Thema der Überlagerung verschiedener Bedingungen. Dies inspirierte mich dazu, verschiedene Welten – Vegetation, Lebensräume und Klimazonen – vertikal zu stapeln und dieses Konzept in Architektur umzusetzen.
Das daraus resultierende Gebäude ist eine heterotope Fiktion – eine utopische Vision, die scheinbar
unvereinbare Lebensräume miteinander verbindet. Jede Etage bildet dabei eine eigene Klimazone, ein in sich geschlossenes Ökosystem, integriert in einen größeren, geschlossenen Kreislauf.
Es gibt vier Etagen (Arktis, Nachtraum, Regenwald, Halbwüste), die mit zunehmender Höhe immer wärmer werden. Vier Zugangstürme sorgen für die vertikale Verbindung. Sie bieten sowohl den Tierpflegern als auch den Tieren selbst Zugang zu den verschiedenen Klimazonen. Die Schwerlastaufzüge und die geschlossene Röhrenkonstruktion ermöglichen es den Tieren, sich direkt von ihren bestehenden Gehegen zu den jeweiligen Etagen des vertikalen Zoos zu bewegen.






