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Stampflehm: Von der Technik bis zur Anwendung Verschiedene Verfasser*innen

Lehm entsteht durch die natürliche Verwitterung von Gestein. Er ist in Deutschland fast überall zu finden und gilt deshalb als lokales Baumaterial. Er besteht aus verschiedenen Gesteins- oder Partikelgrößen, von Sand über Schluff bis hin zu Ton. Ausgetrockneter Lehm wird wieder plastisch, indem er mit ausreichend Wasser kombiniert wird, und kann so in eine neue Form gebracht werden. Lehm kann als zirkuläres Baumaterial natürlich aufbereitet und unbegrenzt wiederverwendet werden.

In einem gemeinsamen Seminar der Professuren Nachhaltiges Bauen und Bautechnologie wurde in der Nähe von Freiburg ein kleines Gartenhaus aus Stampflehm errichtet. Die Stampflehmwände wurden auf einem Fundament aus Naturstein gegründet. Die Dachkonstruktion aus Holz wurde auf sechs schlanken Stahlstützen aufgelagert.

Die Bauwoche setzte sich aus dem Kennenlernen und Testen des Materials, der Vorbereitung, dem Aufbau und der Ausrichtung der Kletterschalung, dem Einbringen des angemischten Lehms in die

Schalung und dem Stampfen des Materials in Handarbeit zusammen. Mit dem theoretischen Hintergrundwissen, das den Studierenden vorab vermittelt wurde, konnte im praktischen Teil des Seminars das technische Knowhow entwickelt und wertvolle Erfahrungen zu den Möglichkeiten des Bauens mit dem natürlichen Material Lehm gesammelt.

Projekt
Kontakt
Verschiedene Verfasser*innen
Titel der Lehrveranstaltung:
Stampflehm: Von der Technik bis zur Anwendung
Lehrformat:
Seminararbeit
Betreut durch
Prof. Dirk HebelProfessur Nachhaltiges Bauen Prof. Dr. Rosemarie WagnerProfessur Bautechnologie M.Sc. Katharina Blümke Dipl.-Ing. Stefan Sander M.Sc. Lars-Erik de Vries
Einstelldatum
Professuren/Lehrgebiet
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Typologie
Land
Deutschland