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Weiterbauen mit Altholz, Ein Kreativzentrum aus algorithmisch konfigurierten Fachwerkrahmen Rebecca Steinbach

Die Arbeit zeigt das Potenzial parametrischen Entwerfens im Kontext der Wiederverwendung von Bauteilen auf. Hierfür wird ein Fachwerkträger aus Altholz als
parametrisch variabler Entwurfsbaustein entwickelt. Auf Grundlage dieses variablen Systems können unterschiedliche Trägerkonfigurationen generiert werden, die
sich an dem verfügbaren Material orientieren. So kann Material aus einem unregelmäßigen Inventar ohne größeren Verschnitt verwendet werden. Die Umsetzung erfolgt mit Hilfe von Grasshopper, einem algorithmischen Editor für die CAD-Software Rhinoceros. Die konfigurierten Tragwerkselemente werden anschließend in einen architektonischen Entwurf integriert.

Geplant wird ein Neubau mit Mischnutzung in Heidelberg, der Teil eines Kultur- und Kreativwirtschaftszentrums ist. Der Neubau ergänzt einen Bestandsbau und nimmt unterschiedliche Nutzungen auf, darunter ein Veranstaltungssaal, Werkstätten, Co-Working-Bereiche, sowie Atelierwohnungen.

Das Altholz stammt aus dem Rückbau des nahegelegenen Kasernengelände Patrick Henry Village. Aus den rückgebauten Holzbauteilen entstehen die algorithmisch konfigurierten Fachwerkträger, sowie alle anderen tragenden Holzelemente des Neubaus.

Visualisierung Veranstaltungssaal
Lageplan
Grundriss EG
Grundriss 3. OG
Axonometrie: Ateliers am Laubengang nach Norden, Wohnen im Süden
Visualisierung Nordfassade
Modellfoto Südfassade
Konstruktionsschnitt
Axonometrie Holzkonstruktion
Visualisierung Laubengang im 4. OG
Kontakt
Rebecca Steinbach
Prüfungskommission

Erstprüfer*in

Tenure-Track-Prof. Moritz DörstelmannProfessur Digital Design and Fabrication

Zweitprüfer*in

Prof. Dr. Riccardo La MagnaProfessur Tragwerksplanung und konstruktives Entwerfen
Einstelldatum
Typologie
Land
Deutschland
Stadt
Heidelberg