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Vom Urteil zur Begegnung, Strategien im Umgang mit Leerstand und obsolet gewordenen Gebäudestrukturen Johanna Kruse

In der Kleinstadt Oederan in Sachsen befindet sich der historische Gebäudekomplex des ehemaligen Amtsgerichts und des angeschlossenen Gefangenenhauses. Seit Jahren stehen beide Baukörper leer und prägen als ungenutzte Struktur das Stadtbild.

Der vorliegende Entwurf greift die vorliegende Substanz auf und offeriert die Transformation des Areals in einen zukunftsfähigen Baustein der Stadtlandschaft. Durch die Aktivierung des Grundstückes zum Quartiersplatz, sowie des Gerichts zum Gemeinschaftszentrum und des Gefangenenhauses zum Hotel, wird der für lange Zeit vergessene Ort neu erlebbar gemacht. Dabei soll besonders der geschlossene Charakter des Ensembles umprogrammiert werden und eine neue Zugänglichkeit für die lokale Bevölkerung und Gäste generiert werden.

Das Ziel des Entwurfs ist das Beleben der schrumpfenden Kleinstadt aufgrund demografischer Prozesse und die Steigerung der Lebensqualität im Ort Oederan. Durch neuartige Angebote, wie einen Jugendclub, Vereinsräume sowie einen Seniorentreff in Verbindung mit einem gastronomischen Angebot und der Hotelstruktur, sollen sich die unterschiedlichen Generationen und sozialen Schichten annähern und ein neues Gemeinschaftsgefühl entstehen.

Lageplan
Axonometrie
Perspektivischer Schnitt
Raumprogramm und Durchwegung
Grundriss EG und 1. OG
Ansichten Gericht
Ansichten Gefangenenhaus
Metamorphose Gefangenenhaus
Fassadenschnitte Hotel und Anbau
Kontakt
Johanna Kruse
Prüfungskommission

Erstprüfer*in

Prof. Markus NepplProfessur Stadtquartiersplanung

Zweitprüfer*in

Prof. Dr. Anna-Maria MeisterProfessur Architekturtheorie
Einstelldatum
Professuren/Lehrgebiet
Typologie
,
Land
Deutschland
Stadt
Oederan