Framing Life:, universal stack
Was braucht ein von Konsum geprägtes Gebiet, das lediglich für kurze Aufenthalte oder den monotonen Arbeitstag eines Autowerkstatt-Arbeiters genutzt wird?
Ein simpler Stahlbetonbau mit einem aufgesetzten Stahlskelett auf dem Dach, soll mit seinen Nutzungen das monotone von Dienstleistung, Autos und Verkauf geprägte Gebiet bereichern. Dieses liegt fernab von jeglichen Produktionshöfen und daher besteht keinerlei Bewusstsein für den Aufwand hinter konsumierten Gütern.
Der Entwurf schafft eine simple Schichtung aus vier Nutzungen: Parken, Produktion, Wohnen, Sport. Hierbei werden unterschiedliche Raumqualitäten in den Stockwerken geschaffen, die auch andere Nutzungen beherbergen können.
Eine Universal-Produktionshalle produziert Autotextilien an einem von Anlieferrouten geprägten Standort und nutzt diese über eine Erhöhung des Erdgeschosses produktiv mithilfe von Falttüren entlang der Fassade geöffnet werden können. Die Notwendigkeit von Autos ist im halb unterirdischen Geschoss berücksichtigt, das dennoch Licht und Luft einlässt und so auch beispielsweise für einen Wochenmarkt genutzt werden kann. Die Simplex- und Duplex-Wohnungen profitieren von den industriellen Materialien des Gebiets. Mithilfe von Werkstatt-Toren können diese vollständig zum Laubengang geöffnet werden. Durch das lineare anordnen der Nasszellen und der Küche entsteht ein offener lichtdurchfluteter Wohnbereich.
Die Möglichkeit im obersten Stockwerk Sport zu treiben, bietet allen Gebiets-Nutzern einen Mehrwert.
Der Entwurf schafft Aufenthaltsqualität ohne Konsumzwang und ein Bewusstsein für Massenproduktion und bleibt hierbei durch die stützenfreien Grundrisse anpassbar.