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Kunst I Werk I Raum Luca Kiemen

Das Projekt Kunst I Werk I Raum untersucht, wie sich die Nutzungen Kunst und Werken durch minimale Eingriffe in den Bestand integrieren lassen. In einem Zukunftsszenario wird die Boesnerhalle zur Bauteilbörse und Schreinerei transformiert, während das Siemensgebäude in den Obergeschossen Atelierwohnen aufnimmt und im Erdgeschoss eine Galerie beherbergt. Ergänzend entstehen Werkstätten und Ateliers als Neubauten, die mit maximal zwei Geschossen einen zentralen Platz des Austauschs städtebaulich fassen.

Im Fokus steht die Umnutzung des Siemensgebäudes. Die bestehende Struktur basiert auf einem 7,20 m Raster aus Stahlbeton in einer klaren, quadratischen Kubatur. Die Eingriffe bleiben bewusst zurückhaltend: Im Inneren werden gezielte Öffnungen geschaffen, ohne die Tragstruktur zu beeinträchtigen, während außen eine leichte Metallstruktur vorgelagert wird, die Fluchtwege sichert.

Das Atelierwohnen basiert auf eingestellten Raumelementen, die sich an der vorhandenen Struktur orientieren. Sie bündeln die wesentlichen Wohnfunktionen auf minimaler Fläche und ermöglichen so großzügige Arbeitsbereiche. Der durch den Bestand vorgegebene Rhythmus wird in die Fassadengestaltung übertragen und prägt das äußere Erscheinungsbild.

Axonometrie
Grundriss EG& RG
Perspektive
Ansicht & Schnitt
Detailansicht-& Schnitt
Wohnkörper
Perspektive
Kontakt
Luca Kiemen
Einstelldatum
Professuren/Lehrgebiet
Typologie
Land
Deutschland
Stadt
Karlsruhe